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Bodetal

Bodetal & Thale

Samstag, 1. August 2015

Thale

Heute sind wir mit dem Bus von Allrode nach Thale gefahren um durch das Bodetal, Rabental zurück zum Hotel zu laufen. In Thale angekommen, sind wir erstmal zum Rathausplatz gegangen. Ein weitläufiger Platz mit Kinderspielplatz, ein gut gestalteter Brunnen (Brunnen der Weisheit) und der Startpunkt des Harzer Hexenstiegs.

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Startpunkt des Harzer Hexenstieges in Thale

 Der Startpunkt wird durch eine, dem Motto entsprechende, Holzschnitzerei markiert.

Thale

Von hier aus führt eine Spur aus Hufabdrücken bis zum Beginn des Bodetals. Nebenbei stehen auch noch einige andere Holzschnitzereien und Skulpturen die zum Mythenweg gehören, einen Rundweg durch Thale. Wir sind jedoch weiter dem Harzer Hexenstieg gefolgt.

Roßtrappe

Nach kurzer Wegstrecke haben wir dann die Talstation des Sessellifts erreicht der uns zur Roßtrappe hochgebracht hat. Von der Bergstation des Sessellifts bis zur Roßtrappe sind es dann nur knapp ein Kilometer. Unterwegs trifft man dann am Abzweig zur Schurre wieder einen Stempelkasten der Harzer Wandernadel. Der Abstieg durch die Schurre ins Bodetal ist aber z. Zt. gesperrt. Auf der Roßtrappe befindet sich der Sage nach der Hufabdruck des Roßes mit dem sich Brunhild über den Abgrund vor Bodo gerettet hat.

Roßtrappe

Zurück ging es dann mit dem Sessellift wieder ins Tal. Aus dem Sessellift hat man einen sehr schönen Blick ins Harzer Vorland und auf Thale. Unten wieder angekommen haben wir uns dann unsere Wanderung durch das Bodetal gestartet.

Bodetal

Da es ein schöner Tag war, hat der Werbespruch „Thale, wo im Harz der Teufel los ist“ etwas Wahres gehabt, zumindest bis zum Gasthaus im Hirschgrund, ab hier wurde es dann etwas ruhiger, da der Weg enger wird und reichlich Warnschilder auf Steinschlag hinweisen. Steinhänge rechts und links der Bode untermauern das im weiterem Verlauf reichlich. Unterwegs passiert man dann noch den Goethefelsen, zu erkennen an einer grossen Gusseisenplatte. Kurz hinter der Teufelsbrücke gewinnt man über einen Serpentinenweg kräftig an Höhe, bevor es dann nicht ganz so steil wieder zurück geht ins Tal. Am Beginn der Kehren hat man nochmal einen guten Blick auf die Roßtrappe. Steile Hänge am Anfang des Tales schränken den Bewuchs durch Bäume und Büsche stark ein. Wald- und Forstwirtschaft findet im Bodetal nicht statt, wie man an zahlreichen umgefallenen Bäumen sieht. Im weiteren Verlauf werden die Hänge dann jedoch flacher und der Baumbestand nimmt deutlich zu und die Zahl der umgefallenen und in den Weg ragenden Bäume auch. Die Möglichkeiten bis zum Flussbett zu kommen  sind in den ersten Kilometern so gut  wie  nicht vorhanden, jedoch nach ca. der Hälfte der Strecke  ändert sich das. Jetzt gibt es ab und an die Möglichkeit sich die Füße im Wasser zu kühlen, was auch der eine oder andere Wanderer ausgenutzt hat. Nebenher gibt es auch Bänke zum ausruhen und verweilen einladen. Zwischendurch  finden sich auch immer wieder kleine Hinweisschilder auf Sehenswürdigkeiten die in dem Bodetalführer beschrieben werden. Ich empfehle jedem sich diesen doch vor Antritt der Wanderung zuzulegen. Am Ende des Weges befindet sich nochmal ein Holztor. Kurz daruaf erreicht man dann Tresseburg. Hier gibt es ein paar Möglichkeiten sich zu stärken.

Bodetal

 Rabental

Weiter sind wir dann in Richtung Tiefenbachtal gewandert, jedoch ein Stück weiter. Kurz bevor wir dann in das Rabental eingebogen sind haben wir noch ein ehemaliges Eisen- und Silberbergwerk passiert. Die Eingänge sind schon vor Jahren verschlossen worden.

Rabental

Nachdem wir in das Rabental eingebogen sind, geht der Weg hier stärker bergauf. Auf ca. 2 km überwindet man 290 Höhenmeter. Er ist ein Teil des Verbindungsweges Harzer Hexenstieg und Selketalstieg. Der letzte Sturm hat auch hier deutliche Spuren hinterlassen. An einer Stelle war der Weg nur unter großen Schwierigkeiten zu passieren. Das war dann aber auch die letzte Anstrengung des Tages.